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DIGITALPHILOLOGIE

Hier werden laufend die digitalphilologischen Forschungsbeiträge der Berner Ausgabe präsentiert:

Dissertation „Wie lässt sich das Werk eines Autors systematisch beschreiben? Quantitative und qualitative Methoden am Beispiel Alexander von Humboldts“

In einer projektbegleitenden Dissertation wertet Sarah Bärtschi das Corpus der Berner Ausgabe erstmals umfassend aus. Durch die Kombination qualitativer und quantitativer Methoden untersucht sie, wie sich das Gesamtwerk eines Autors systematisch beschreiben, in seiner Entwicklung und Verbreitung erfassen und in seiner Wirkung mit anderen Autoren vergleichen lässt. Wie entwickelt sich Humboldts Produktivität, die an der Zahl der Erstveröffentlichungen seiner Beiträge ablesbar ist? Wie wandelt sich seine publizistische Bedeutung, die an der Zahl der Nachdrucke und Übersetzungen messbar ist? Wie verschiebt sich das Verhältnis zwischen den Sprachen, v. a. zwischen französischer und deutschsprachiger Publikationstätigkeit? An welchen Orten wurden seine Schriften herausgegeben? Wie lassen sich die Anteile der behandelten Disziplinen bestimmen – sowohl bei Artikeln, für die jeweils eine Disziplin zentral ist, als auch bei solchen, die mehrere Disziplinen behandeln?

Auf einem Poster, das 2013 in Kooperation mit Fabienne Kilchör und Emphase GmbH Lausanne entstanden ist, sind Visualisierungen erster Ergebnisse zu sehen.

Humboldt-Poster.pdf

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